Berichte

17.03.2018
SG Baden Handball : HSG Siggenthal/Vom Stein Baden
29:21 (13:9)
Erfreulicher Abschluss gegen Siggenthal
Nachdem wir das zweite Spiel gegen Siggenthal kläglich verloren haben, sind wir mit gemischten Gefühlen in das letzte Spiel gegen den HSG Siggenthal eingestiegen. Zum Einen wussten wir, dass wir klar die bessere Mannschaft waren, zum Anderen war da immer noch der Frust der Niederlage zu Beginn des Neuen Jahres in unseren Hinterköpfen. Unsere Begegnung gegen Brugg, letzte Woche, war dabei auch nicht sehr förderlich und unser schmales Kader das im Aufgebot stand schien auch kein gutes Omen für einen Sieg zu sein. Dies ermöglichte jedoch dem Überraschungsgastspieler und Routinier Richi ein Comeback.

Das Repertoire zum Einlaufen vor dem Match wurde erweitert, als Konsequenz aus den schlechten Leistungen jeweils zu Beginn der ersten Halbzeit, spielten wir ein kurzes Spiel 5:4 um schneller in das Spiel finden zu können.

Diese Umstellungen schienen Wirkung zu tragen. Wir fanden schneller ins Spiel und konnten von Anfang an unsere Stärke demonstrieren. Die Defensivarbeit war wie gewohnt stark und der Gegner biss sich an unserer Verteidigung die Zähne aus. Als zusätzlicher Faktor hatten wir zwei starke Torhüter zwischen den Pfosten, welche die Bälle regelrecht auffrassen. Im Angriff waren wir ungewohnt schiessfreudig und aus Allen Positionen gefährlich. Dies wiederspiegelt auch das Matchblatt, jeder Feldspieler konnte sich ein Tor auf seine Kappe schreiben lassen. Und im Gegensatz zum Letzten Spiel waren auch die Flügelspieler besser in Szene gesetzt worden, welche insgesamt 9 Tore erzielten, davon allein 5 durch Patrick Estermann. Der Überraschungsspieler Richi konnte sich auch hervorragend in das Team integrieren und demonstrierte, dass es sich mit Handball wie mit dem Fahrradfahren verhält, wenn man es einmal perfektioniert hat verlernt man es nie wieder.

Viel mehr gibt es zu diesem Spiel wirklich nicht mehr zu sagen, wir dominierten das Spiel von Anfang bis am Ende und liessen keine Zweifel zu, wer heute der Sieger sein wird. Thomas Epp (der Rüppel☺) kassierte zum Schluss des Spieles noch eine rote Karte (3 x 2-Minuten Strafe). Zum Glück geschah dies erst in der 58. Minute somit hatte der Spielausschluss keine Einwirkung auf den gesamten Spielverlauf.

Wir freuen uns nun auf das nächste Spiel gegen Ehrendingen, welches am kommenden Samstag (24.3.18) um 17.45 Uhr im Tägerhard stattfindet.



Statistik
Mani
Niko
Matthias 1 Tor(e)
Ralf 2
Epp 1
Patrick 5
Shane 3
Dave 7 (davon 1 Penalty)
Robin 1
Richi 1
Stef 8


10.03.2018
SG Baden Handball : Handball Brugg 2
16:19 (4:9)
Eine kleine Schreckgeschichte
Es war einmal eine Spielgemeinschaft mit Namen Baden Handball. Diese Spielgemeinschaft setzte sich aus Männern verschiedenen Alters und Herkunft zusammen. Obwohl diese Gemeinschaft noch nicht sehr lange besteht, konnte sie sich schon einige Verdienste auf ihrem Kerbholz vermerken. So gelang es ihr doch beispielsweise, nach vielen Schwierigkeiten zu Beginn, eine Spielserie gegen Lägern zu ihren Gunsten zu wenden.

Nun stand eine neue Herausforderung an. Die Gemeinschaft wurde aufs Neue gefordert. Die Aufgabe bestand darin die Rivalen aus der Region Brugg zu schlagen. Bereits drei Jahre lang sind sie nun schon von diesen Spielern herausgefordert worden. Und noch nie gelang es siegreich aus dem Kampf zu gehen, ein faires Remis war bisher das höchste der Gefühle, was zu erreichen war. So versuchte sich die Spielgemeinschaft nun optimal auf dieses Duell vorzubereiten und endlich einmal erhobenen Hauptes aus der Arena Mülimatt zu schreiten.

Als Vorarbeit sammelten sich die wackeren Streiter der Spielgemeinschaft Baden am Dienstagabend in der Aue und bereiteten sich nach bestem Wissen und Gewissen auf die bevorstehende Schlacht vor. Dieser Akt wurde vom Veteranen Struppi geleitet. Jedoch waren die Streiter aus Baden gar nicht bei der Sache, zu vieles ging ihnen durch den Kopf und das Vorbereitungstraining war eine Phrase. Man war zerstreut und gar nicht bei der Sache. Die Pässe kamen nicht an, die Abschlüsse auf das Tor miserabel und das Gehör war nicht bei dem Veteranen. Doch wie heisst es so schön: «Schlechte Hauptprobe gute Premiere.» Mit diesem Motto schlich man aus der Aue und ging nach Hause zu Frau und Kind.

Der Tag der Entscheidung rückte näher und die Gemüter wurden dunkler, was ist, wenn die Brugger Titanen zu mächtig sind, was wenn sie für Sterbliche gar nicht zu besiegen sind? Wie soll man mit solch einer Niederlage zurechtkommen im Leben? All diese Fragen wurden gestellt als man sich auf den langen Fussmarsch in die Mülimatt begab, um mit dem Spektakel zu beginnen. Das Aufwärmen war lang und die Nervosität stieg. Die zahlreichen Schaulustigen nahmen ihre Plätze ein, wurden mit Brot und Wein verköstigt und freuten sich auf ein Schauspiel der Sonderklasse. Der Unparteiische eröffnete das Spiel und das Schicksal konnte seinen Lauf nehmen.

Von Beginn her waren die Kämpfer der Spielgemeinschaft Baden Handball den übermächtigen Gegner unterlegen. Man mühte sich ab, den Ball im gegnerischen Tor erfolgreich zu versenken und dem Gegner so ein Schlag zu versetzen, von dem sie sich nicht erholen sollten. Doch dies gelang nicht. Im Gegenteil die Brugger Haudegen waren in allen Belangen erfolgreicher und zogen schon nach kurzer Zeit davon. Der einzige Schimmer am Horizont war das schlechte Spiel der Antipoden. Dies ermöglichte den bis dahin unterliegenden Badener doch auf Augenhöhe zu bleiben. Erst durch den geschickten Schachzug, den noch frischen wackeren Streiter Thomas Epp einzuwechseln, ermöglichte es den Badenern sich auf dem Matchblatt zu verewigen. Der Tore schoss dieser Waffenbruder gleich 3 in den ersten 30 Minuten. Dann aber wurde auf der Seite der Badener nur noch ein einziges Tor geschossen. Der Gegner aber kam insgesamt neun Mal erfolgreich zum Abschluss und so musste man sich deutlich im Hintertreffen mit 4 zu 9 in die Pause begeben.

Nun was sollte man tun gegen einen solches Bollwerk? Das Tempo zu erhöhen und zum Abschluss zu kommen war die Antwort der Fanatiker aus Baden!!

So gelang es dann auch in der zweiten Hälfte den Gegner ins Wanken zu bringen und den Riesen beinahe zu fällen. Bis auf ein Tor rückte man heran und der Sieg war zum greifen nahe und wäre dies nun ein Heldenepos aus alten Zeiten wäre der Gegner zu Boden gefallen und die tapferen Streitgenossen wären siegreich aus der Arena gegangen. Doch leider ist dies das wahre Leben und keine Geschichte die man sich am Lagerfeuer erzählt. Die Badener Streitkräfte schafften es nie den Gegner zu überrollen und verloren den eigenen Halt. So konnten die Brugger den Vorsprung wieder ausbauen und versetzten der Spielgemeinschaft den letzten Stich ins Herz. Das Resultat am Ende auf der Anzeigetafel lautet 19:16 und die Schlacht sowie der Krieg waren verloren.

Abschliessende Bemerkungen: Leider schaffte man es nicht die Brugger an ihrer empfindlichsten Stelle zu treffen. Der Sieg war zwar zum greifen nahe doch als man plötzlich in Reichweite war, begann man wieder Fehler zu machen und die Chancen nicht zu nutzen. Nur 16 Tore zu erzielen ist definitiv zu wenig und vor allem die lange Zeit die man brauchte um in das Spiel zu finden ist beängstigend. Das es trotzdem so knapp war verdanken die unterlegenen Badener der starken Verteidigungsleistung der Gemeinschaft und einigen Glanzparaden des Torhüters Mani.



Danksagung
Mein Dank gebührt allen Spielern und dem Trainer/Coach der SG Baden Handball für folgende Verdienste:
Luca für 60 Minuten vollen Einsatz und Aufopferung auf der Bank
Frank 3 Paraden
Mani 7 (davon 1 Penalty)
Matthias 0 Tor(e)
Ralf 3
Chris 4
Jan 0
Epp 4
Patrick 0
Thömi 1
Dave 2
Robin 0
Stef 2
JM 0


03.03.2018
SG Baden Handball : SV Lägern Wettingen 3
19:18 (9:12)
Knapper Sieg in letzter Sekunde
Zum dritten Mal diese Saison trafen wir auf den SV Lägern. Die beiden vergangenen Spiele gingen einmal zu Gunsten des Gegners aus und einmal konnten wir siegreich vom Platz gehen. Also eine sehr spannende Ausgangslage für dieses Spitzenspiel! Wir wollten in unserem letzten Zusammentreffen in dieser Saison wieder die Oberhand gewinnen im Spiel und den Wettinger in ihrer eigenen Halle eine Niederlage bescheren. Doch dies setzten wir in der ersten Halbzeit nur halbherzig um. Wir gerieten schnell in einen Rückstand und unsere 6:0 Verteidigung hatte sehr viel Mühe. Wir liessen aber die Wettinger nie aus den Augen und blieben immer in Reichweite. Als wir gegen Ende der ersten Halbzeit auf eine 5+1 Manndeckung umstellten zog ein frischer Wind durch unsere Reihen und wir konnten noch einmal zur Pause hin aufschliessen und tatsächlich gingen wir mit nur noch 3 Toren Rückstand in die Pause. Stand zu dieser Zeit 9:12.

Der Tenor in der Pause war eindeutig: «Der Match ist noch lange nicht verloren, drei Tore sind nichts!». In der Verteidigung liessen wir die Manndeckung bestehen, da sich die Gegner daran die Zähne auszubeissen schienen. Im Angriff müssen wir noch einen Zahn zulegen und die einfachen Tore machen. Chäspi wurde in der ersten Halbzeit eingewechselt im Tor und hatte bis dahin eine durchzogene Leistung gezeigt, so meinte er auch in der Pause er wolle endlich mal ein paar Bälle «chratzen». Wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass er noch die matchentscheidende Parade des Spieles hinlegen würde.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief definitiv zu unseren Gunsten. Die drei Tore Rückstand holten wir in Null Komma Nichts auf. Die Wettinger hatte sehr viel Mühe mit unserer Verteidigung und sie brauchten viel Angewöhnungszeit, bis sie endlich wieder einmal ein Tor schossen, doch zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits in Führung. Leider gelang es uns nicht den Vorsprung deutlich auszubauen und so stand es immer wieder Unentschieden oder wir lagen mit einem Tor vorne. Gegen Ende der zweiten Halbzeit beim Stand von 18:18 schaffte es keine der beiden Mannschaften mehr ein Tor zu erzielen. Nicht einmal die beiden Penaltys die uns zugesprochen wurden führten zu einem Torerfolg. Der erste von Stefan, der bis dahin 4 Penaltys souverän im Tor versenkte, scheiterte knapp am Torwart der es noch schaffte den Ball an den Pfosten abzulenken. Den zweiten Penalty verschoss Jean-Marc. Also mussten wir aus dem Spiel heraus zu einem Torerfolg kommen. Kurz vor Schluss sagte Ralf einen "Kurz" an, der ihn, wunderschön herausgespielt, zum freien Abschluss auf das Tor brachte. Er versenkte gnadenlos den Ball im Tor und wir lagen wieder in Führung mit 19:18. Es war noch knapp eine Minute zu spielen und der SV Lägern war im Ballbesitz. Die Verteidigung harmonierte in dieser zweiten Halbzeit hervorragend und so konnte man die Gegner bis etwa 15 Sekunden vor Schluss gut in Schach halten. Die Gegner spielten eine Auslösung wunderbar aus und fast gelang ein ebenso freier Abschluss wie vorher Ralf hatte. Jedoch versuchte Stefan, der in diesem Spiel insgesamt 8 Tore erzielte, in einer verzweifelten Aktion den Gegner am Torschuss zu hindern. Der Schiedsrichter sah in dieser Aktion eine unfaire Handlung am Gegner und stellte Stefan vom Platz und sprach dem Gegner einen Penalty zu.(Nebenbemerkung: Aus meiner Sicht verlief dies völlig legal von vorne. Leider sah dies der Schiedsrichter etwas anders)

Die folgende Szene wäre schon fast filmreif gewesen. Wie in einem guten Western standen sich der Penaltyschütze des SV Lägern und Chäspi Auge in Auge gegenüber. Auf der Uhr war es schon beinahe High Noon (oder besser gesagt kurz vor Ende der zweiten Halbzeit). Wer würde sich zuerst bewegen, wer macht den Fehler? Der Schiedsrichter pfeift und der Penaltyschütze versucht sein Glück. Jedoch hat er die Rechnung ohne Chäspi gemacht, denn der schaffte es bravourös den Ball neben das Tor abzulenken! und mit dieser Parade! sicherte er uns den Sieg in wortwörtlich aller letzter Sekunde. So stand es also nach einem spannenden Spiel 19:18 für uns und wir konnten die Serie gegen Lägern mit 2:1 für uns entscheiden. Unsere Deckungsleistung in der zweiten Halbzeit war grandios und nur so schaffte es Lägern nur 6 Tore zu schiessen was der Hälfte der Tore der ersten Halbzeit entsprach. Hut ab!

Leider konnte dieser Vorteil aber im Angriff kaum genutzt werden und wir erzielten nur 10 Tore, zwar eins mehr als in der ersten Halbzeit, aber wären da nicht noch ein paar Tore mehr möglich gewesen?? Zum Beispiel die zwei verschossenen Penaltys?? Oder etliche nicht ausgenutzte klare Torchancen?

Aber ein Sieg ist ein Sieg und gegen einen solchen Gegner ist es doppelt so schön mit zwei Punkten in der Tasche vom Platz zu gehen.

Statistik:
Niko (0’ – ca. 15’) 2 Paraden
> Chäspi 10
Matthias 1 Tor(e)
Ralf 3
Yves 0
Jan 1
Epp 0
Patrick 1
Shane 1
Thömi 0
Dave 2
Robin 1
Stefan 8 (davon 4 Penalty)
JM 1


03.02.2018
SG Baden Handball : SV Lägern Wettingen 3
23:17 (11:10)
Heimsieg gegen Lägern
Unser zweiter Gegner im Jahr 2018 hiess SV Lägern. Lägern ist einer der Spitzenreiter der Tabelle und war in unserem ersten Spiel ein Gegner, an dem wir uns die Zähne ausbissen. Dies sollte jedoch auch in diesem Spiel nicht ganz anders sein. Der SV Lägern spielt ein sehr gutes Handball. Wenn nicht gerade ein genau platzierter Hammer der Rückraumspieler auf das Tor kommt, wird der Kreisläufer sehr gut in Szene gesetzt oder die Flügelspieler können aus kleinem Winkel den Ball souverän im Tor versenken. Das kleine Kader des SV Lägern ist also ein Allrounder Team, welches auf der Routine der Rückraumspieler aufbaut.

Uns war klar, es würde ein harter Fight werden. In der Verteidigung mussten wir hart zupacken um den Wettinger zu zeigen wer hier Chef auf dem Platz ist und im Angriff mussten wir konsequent und um jeden Preis die Lücke suchen und den Ball schnell laufen lassen. Dazwischen mussten wird das Tempo hoch halten um das kleine Kader des Gegners zu ermüden. Gesagt getan, wir konnten in der Verteidigung gut mit dem Gegner mithalten und hatten nicht sehr viel Mühe ihre Schüsse zu blocken oder die Zuspiele an den Kreisläufer zu verhindern. Hin und wieder gelang ihnen ein Abschluss oder die Verteidigung war einfach nur ein halber Schritt zu spät. Die Schnelligkeit beim Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung gelang uns auch sehr gut und so konnten wir das Spiel sehr schnell gestalten.

Jedoch schien es, dass wir anhand unserer Chancenauswertung, wieder scheitern. Es wurden in den ersten 30 Minuten zu viele Chancen nicht genutzt und Bälle auf dumme Art und Weise am Tor vorbeigeschossen oder in die langen Arme des Torhüters. Nichts desto trotz konnten wir einen Vorsprung von 11:10 herausspielen und mit einem kaum vorhandenen Polster in die Halbzeitspause gehen.

Lucas Ansprache in der Pause war kurz und prägnant. Chancen machen und nutzen, Tempo hochhalten. Also versuchten wir dies umzusetzen. Zu Beginn gelang dies noch nicht ganz wie wir es uns vorgenommen haben, man konnte sich zwar immer wieder ein bis zwei Tore absetzten jedoch holten dieser Rückstand die Gegner in Windeseile wieder auf. Nachdem der gegnerische Kreisläufer wegen unsportlichem Verhalten vom Platz verwiesen wurde, schien es als wäre der Gegner gebrochen. Wir erspielten uns in kürzester Zeit einen soliden Vorsprung von 6 Toren bis zur 45. Minute. Das Tempo bis dahin war auf unserer Seite sehr hoch und die Fehlerquote vergleichsweise sehr niedrig. Einige auf dem Platz wurden sogar skeptisch , ob wir diesen Vorsprung bis zum Ende halten können. Aber es wurde kaum mehr gefährlich und wir konnten den Vorsprung von 6 Toren bis zum Schluss verteidigen. Ein verdienter Sieg mit 23:17



Statistik:
Frank (0’-46’) 15 Paraden
Mani 3
Matthias 0 Tor(e)
Ralf 1
Yves 0
Chris 4 (davon 1 Penalty)
Epp 4
Patrick 1
Shane 1
Thömi 1
Dave 4
Stefan 4 (davon 2 Penalty)
JM 3


20.01.2018
SG Baden Handball : HSG Siggenthal/ Vom Stein Baden
18:21
Start in das neue Jahr missglückt
Das erste Spiel im neuen Jahr haben wir uns anders vorgestellt. Mit Siggenthal hatten wir einen Gegner den wir in dieser Saison bereits einmal besiegen konnten und dies nicht gerade knapp. Doch das zweite Spiel in dieser Saison gegen die Siggenthaler verlief alles andere als spektakulär aus unserer Sicht.

Das Spiel an und für sich kann nicht per se als schlecht gewertet werden. Wir haben in 60 Minuten gerade mal nur! 21 Tore kassiert, das spricht eigentlich für unsere Verteidigungsleistung. In anderen Spielen hätten wir damit locker gewonnen aber diesmal reichte dies leider nicht ganz aus….., weil wir eben nur! 18 Tore geschossen haben.

Jetzt könnte man denken, dass die gegnerische Mannschaft besonders stark verteidigt hätte oder der Torhüter unüberwindbar gewesen sei, doch dies war beides nicht der Fall. Die Verteidigung der Siggenthaler konnten wir einige Male ohne grosse Probleme aushebeln womit wir zum freien Wurf auf das gegnerische Tor kamen. Auch der Torhüter war nicht das Problem, konnte man doch bereits im Hinspiel ohne grosse Mühe die Bälle an ihm vorbei ins Tor zirkeln.

An diesem Tag jedoch, hinderte uns irgendetwas daran die Bälle ins gegnerische Tor zu versenken. Entweder schmetterten wir den Ball neben das Tor oder "schossen" den Torhüter ab, so dass dieser gar keine Chance hatte den Bällen auszuweichen. Mit so vielen verbockten 100% Chancen kann man gegen einen solchen Gegner wie Siggenthal nicht gewinnen.

Schade, das neue Jahr so zu beginnen aber wir haben noch genügend Spiele vor uns, um zu zeigen, dass wir es besser können!

Statistik: Franco
Niko
Matthias 0 Tor(e)
Ralf 1
Chris 6 (davon 2 Penalty)
Jan 0
Epp 0
Patrick 0
Shane 0
Thömi 1
Dave 2
Robin 0
Stefan 8 (davon 1 Penalty)
JM 0


17.12.2017
Handball Würenlingen 2 : SG Baden Handball
27:31 (14:17)
Sonntagsspiel mit besserem Ausgang für uns
Schlechtere Voraussetzungen für das vergangene Spiel hätte es kaum geben können. Erstens war das Spiel an einem Sonntag, solche Spiele sind erfahrungsgemäss verschlafener und lascher als Samstagsspiele. Zweitens waren die Strassenverhältnisse aufgrund von Schneefällen katastrophal, was zu Verspätungen führte. Drittens war das Kader eh schon sehr dünn und dazu kam noch, dass viele der Spieler gesundheitlich angeschlagen waren und Epp die erste Halbzeit verpasste, weil er seine Sporttasche zu Hause liegen gelassen hat. Viertens war das Spiel in Zurzach, einer Halle die nicht gerade ideal für den Handballsport ist. 5. War ebenfalls in Zurzach noch ein Weihnachtsmarkt, weshalb man nur über Umwege zur Halle gelangen konnte.

Trotz all diesen Voraussetzungen (wobei man bemerken muss, dass die meisten der aufgezählten Punkte auch für den Gegner vorhanden waren) konnten wir das Spiel für uns entscheiden. Dies sah jedoch zu Beginn der ersten Halbzeit lange nicht danach aus. Wir verschliefen unseren Start klassisch, das Angriffsspiel war lustlos und druckfrei, die Gegner mussten sich kaum bewegen und die Abschlüsse auf das Tor waren halbherzig. Die Verteidigung war ein reines Löchersieb, keiner stach auf den Gegner an und wenn wir doch einmal am richtigen Ort standen in der Verteidigung wurden wir im 1:1 ausgelassen und die Gegner kamen frei zum Schuss. Keine Chance für Franco einen Ball zu halten. Schnell lagen wir mit 3 Toren zurück. Glücklicherweise blieb es immer etwa bei diesem drei Tore Rückstand. Bis wir uns endlich, knapp zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit, auf wundersame Weise fingen und zurück ins Spiel fanden. Der Gegner wechselte zu diesem Zeitpunkt die Leader der Mannschaft aus und spielten mit dem B-Kader. Diesen Anflug von Schwäche konnten wir gezielt ausnutzen und uns Tor um Tor aufrichten. In der Verteidigung waren wir plötzlich aggressiver und siehe da, die Schüsse auf das Tor wurden ungefährlicher und Franco konnte einige Glanzparaden einfahren. Im Angriffe wurde konsequenter gelaufen und mehr in ein Tor investiert als noch in der Startphase. Dies zwang den Gegner dazu das System von einer 5:1 Deckung in eine 6:0 Deckung zu ändern. Aber wir liessen uns dadurch nicht beirren und konnten die Unstimmigkeiten in der Verteidigung mühelos ausnutzen und Dave am Kreis freispielen, der nun endlich auch einmal einen Ball aus aussichtsreicher Position zugespielt bekam. Unser plötzlicher Aufwind und die daraus entstehende Demotivation beim Gegner führten zu einem drei Punkte Vorsprung unsererseits zur Halbzeit.

Luca war klar, dass das ganze Spiel noch lange nicht vorüber war und wir in der zweiten Hälfte immer noch 110% geben mussten. Das Spiel würde eine «knappe Kiste» werden und beide Mannschaften hätten den Sieg gleichermassen verdient.

Die zweite Hälfte verlief jedoch weniger spektakulär als noch die erste. Wir konnten den Vorsprung sicher verwalten und liessen uns kaum aus der Ruhe bringen. Als wir gegen Ende der zweiten Halbzeit immer noch einen vier Tore Vorsprung auf unserem Konto hatten lies Luca von der Seitenlinie aus verkünden wir sollen ruhig spielen und unseren Vorsprung cool herunterspielen. Dies taten wir dann auch und konnten als Sieger vom Platz gehen.

Obwohl wir bei der letzten Begegnung viel deutlicher gewonnen hatten, muss man nach diesem Spiel sagen: «Hauptsach zwoi Pönkt». Das Highlight des Spieles war ganz klar der Gegenstoss von Chris in der ersten Halbzeit. Als er knapp zehn Meter vom Tor entfernte eine halbe Pirouette in der Luft machte und den Ball fast mitsamt Torhüter im Tor versenkte, hätte es sich um Beachhandball gehandelt, es hätte zwei Punkte gegeben. Ausserdem erzielte Chris in diesem Match 12 Tore, dies ist sein zweites «Stängeli» in Folge und sichert ihm den ersten Platz auf der Torschützenliste mit genau diesen 12 Toren Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Unser letztes Saisonspiel in der ersten Saisonhälfte findet bereits am kommenden Samstag in der Aue statt, dann spielen wir gegen Lägern, mit denen haben wir noch eine Rechnung zu begleichen!

Statistik
Ackeret 0 Tor(e)
Chris 12
Jan 3
Epp 1
Patrick 2
Dave 4
Robin 2
Sebi 2
Stef 3
JM 0
Leo 2


25.11.2017
SG Baden Handball : HSG Siggenthal/Vom Stein Baden
39:14 (18:6)
Unerwartet klarer Sieg
Das Spiel am 2. Dezember 2017 gegen Siggenthal war ein unbeschriebenes Blatt. Wir kannten die Mannschaft überhaupt nicht, da wir noch nie gegen sie gespielten haben, konnten aber letzte Woche den Match verfolgen, den sie vor uns gegen Lägern spielten. Dort schienen sie über etwa 45 Minuten eine solide Leistung zu zeigen. Es war also schwer einzuschätzen wie der Match ausgehen wird. Jedoch war auf unserer Seite klar, dass wir die angesagten Favoriten in diesem Spiel waren. Dies aus mehreren Gründen, wir waren auf der Tabelle mit deutlich mehr erzielten und weniger erhaltenen Toren besser platziert, und wir konnten an diesem Tag (Städtlifest) mit grosser Unterstützung (65 Zuschauer) rechnen.

So starteten wir hoch konzentriert und mit Leistungswille in den Match. Wir fingen furios an. Im Angriff musste kaum ein Spielzug angesagt werden, ein, zwei Pässe mit Druck auf das Tor genügten um die Verteidigung auszuspielen und auch die 3:2:1 Deckung bereitete uns überhaupt keine Mühe. In der Verteidigung stand unsere 6:0 Deckung wieder wie eine Wand und die wenigen Schüsse die auf das Tor zielten wurden von Frank ohne grosse Mühe pariert. So konnten wir schon mit einem klaren Vorsprung von 18:6 in die Pause gehen.

Die Pausenansprache von Luca war dementsprechend kurz, er tat sich schwer damit etwas zu finden was wir besser machen müssten. Das Fazit daraus; so weiter spielen wie bisher und nicht nachlassen. Die zweite Halbzeit begannen wir jedoch mit etwas mehr Mühe als noch die erste. Mani im Tor brauchte einige Zeit bis er sich zwischen den Pfosten zurecht fand und die Deckung war nicht mehr so gut abgestimmt wie in der ersten Halbzeit. Wir fanden uns aber sehr schnell wieder und liessen, auch in unserer schwachen Phase nicht zu, dass der Gegner den Vorsprung verkleinern konnte. Als wir uns dann endlich wieder gefangen hatten legten wir auch wieder richtig los. Urs der aus der zweiten Mannschaft als Verstärkung zu uns kam wurde nun endlich für sein Engagement in jeden Gegenstoss zu rechtem belohnt. Die Pässe von Mani kamen zielgenau wie eine ferngesteuerte Rakete in den Händen von Urs an, der die Bälle alsdann ohne Mühe am Torhüter vorbei zirkelte. Wenn wir dann einmal doch keinen Gegenstoss spielen konnten war auch unser Angriffsspiel, wie in der ersten Halbzeit, immer noch extrem konzentriert. Zwei, drei Pässe und einer unserer Rückraum- oder Flügel- Spieler kam frei zum Schuss, ganz zum Leid unserer Kreisläufer, welche keinen Ball sahen im Angriff. Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass die beiden einen so tollen Job leisteten und ihren Gegenspieler jedes Mal gebunden haben, so, dass alle anderen Spieler frei zum Schuss kamen und ein Pass an den Kreis unnötig machte. Sehr schön zu sehen war auch die Integration des erst 17-Jährigen Sebastian Schmid welcher von der U19 als Verstärkung geholt wurde. In der ersten Halbzeit hielt er sich noch stark zurück, doch als er in der zweiten Hälfte sein erstes Tor schoss, schien sich auch bei ihm einen "Knopf" zu lösen und es folgten noch zwei weiter sehr schöne Tore. Nach 60 Minuten Spielzeit stand es auf der Anzeigetafel 39:14. Ein so deutliches Resultat war, zu mindestens von dem Autor, nicht erwartet und bereitete allen Zuschauer und vor allem dem Team grosse Freude.

Statistik
Frank 7 Parade(n)
Mani 7
Urs7 Tor(e)
Chris 10
Jan 1
Epp 3
Patrick 1
Thömi 6
Dave 0
Robin 1
Sebi 3
Strupi 0
Stef 7
JM 0


25.11.2017
SG Baden Handball : HC Ehrendingen 2
34:14 (14:8)
Pflichtsieg ohne grosse Mühen
Am 25. 11. 2017 hatten wir unsere zweite Begegnung mit dem HC Ehrendingen. Die erste Begegenung fand im September statt und fiel deutlich zu unseren Gunsten aus. Mit dieser Ausgangslage war klar, dass wir auch in diesem Spiel gewinnen konnten und mussten.

Der Start gelang uns beinahe perfekt. Wir kamen im Angriff sehr einfach zum Abschluss und liessen den Ball gut laufen. Wir spielten druckvoll und konsequent, so konnten wir ein Tor nach dem anderen davonziehen. Auch in der Verteidigung klappte diesmal alles. Wir standen solide in der 6:0 und liessen dem Gegner kaum Chancen ein Tor zu erzielen. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit zeigte sich ein kleiner Anflug von Schwäche in unserer Abwehr. Luca stellte von der 6:0 auf ein 5:1 um. Die Gegner nutzen die kurzzeitigen Uneinigkeiten in unserer Verteidigung aus um doch noch ein paar Tore zu schiessen und den Vorsprung auf unserer Seite nicht all zu gross werden zu lassen.

In der zweiten Halbzeit wollten wir dann keine Experimente mehr machen, "never change a winning team", war das Motto. Also blieben wir bei dem was sich bewährte. Die Verteidigung wurde wieder umgestellt auf eine 6:0 Deckung. Dies bewährte sich und auch wenn wir schon lange gewonnen hatten spielten wir konsequent unsere Angriffe aus und verteidigten als wäre der Match noch offen. Dies resultierte in einem erneut klaren Sieg unsererseits.

Viel zu erwähnen gibt es in diesem Match nicht, ausser, dass es keinen einzigen Penalty gab (weder für noch gegen uns) und jeder im Team erzielte mindestens ein Tor (Ausser den Torhüter und Strupi, welcher immer noch verletzt das Spiel von der Bank aus verfolgte). Gratulation an Alle für diese souveräne Leistung.



Statistik
Frank 8 Paraden
Mani 12 Paraden
Ackeret 3 Tor(e)
Chris 5
Jan 2
Epp 3
Patrick 1
Thömi 5
Dave 5
Robin 2
Strupi 0
Stef 7
JM 1


4.11.2017
SV Lägern Wettingen : SG Baden Handball
23:20 (14:7)
Wieder einmal gewonnen..
… leider nur die zweite Halbzeit mit 9:13. Jedoch reichte dies nicht um das gesamte Spiel zu gewinnen und so verloren wir unser viertes Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenführer mit 23:20 auswärts in Obersiggenthal.

Das Spiel startete schlecht für uns. Wir brachten es tatsächlich zustande innerhalb von 15 Minuten nur ein Tor zu schiessen. Dies war zwar sehr schön herausgespielt, jedoch brachten wir es nicht fertig diesen Torerfolg zu replizieren. Die Gegner konnten uns immer wieder einen Ball im Netz versenken und zogen so stetig davon. Die Folgen davon waren: Eine klare Führung der Tabellen-Leader und etwas Verzweiflung innerhalb unserer Reihen. Zur Pause stand es 14:7 ein solches Resultat spricht Bände und wir wussten, dass wir mit der Leistung in unserer ersten Halbzeit nicht zufrieden sein durften.

Und so versuchten wir die zweite Halbzeit besser zu starten. Wir liefen mehr und schneller in die Konter. Wir verteidigten aggressiver und standen besser und wir produzierten mehr Druck auf das gegnerische Tor. Dies alles hatte grossen Erfolg, in der Verteidigung konnten wir die Leader durch unsere 5:1 Manndeckung aus dem Konzept bringen, wodurch sie mehr Fehler produzierten und weniger gefährlich im Angriff zum Wurf kamen. Wenn sie trotzdem einmal zum Abschluss kamen, stand Frank in der zweiten Halbzeit souverän im Tor und konnte die meisten Würfe der Wettinger parieren. Diese Balleroberungen konnten wir endlich in der zweiten Halbzeit auch in Gegenstösse umsetzen und so einfache Tore erzielen. Und wenn wir einmal nicht mit dem Konter zum Torerfolg kamen, bauten wir viel mehr Druck auf, konnten die Wettinger durch bessere Laufarbeit von Mal zu Mal überrennen und schafften es auch den Ball am Torhüter vorbei im Netz zu versenken. Wir kämpften uns Stück für Stück zurück und verringerten den Abstand der zu Beginn der zweiten Halbzeit noch bei sieben Toren lag, auf zwischenzeitlich nur noch zwei Tore. Dummerweise gelang es uns nie mit Lägern gleich zu ziehen und die erfahrenen Routiniers des Gegners trumpften mit ihrem, in der ersten Halbzeit leicht erarbeiteten, Vorsprung auf und konnten so siegreich vom Platz gehen.

Schade, schade, dass es nicht ganz zum Sieg reichte dieses Mal! Der Kampfgeist und der Heisshunger auf ein Tor in der zweiten Halbzeit lassen jedoch auf einiges hoffen in Zukunft. Diesen müssen wir jedoch auch einmal von der ersten Minute an zeigen und nicht erst wenn wir mit sieben Toren zurückliegen. Ausserdem möchte ich mich auch noch bei den beiden Gastspieler Cyrill und Tino bedanken, die beiden zeigten eine starke Leistung und konnten sich sehr gut in unsere Reihen integrieren. Sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff waren sie eine verlässliche Quelle und immer wieder gefährlich. Cyrill konnte sich mit insgesamt fünf Toren auf der Torschützenliste der vierten Liga verewigen und Tino schoss deren zwei.

Unser nächster Gegner heisst HSG Siggenthal/Vom Stein Baden. Wir empfangen sie am 25. November um 16.00 Uhr in der Aue in Baden. Dort werden wir sehen ob wir die Schwächen die wir gegen Wettingen noch gezeigt haben ausradieren können und von Anfang an die bessere Mannschaft auf dem Platz sind.



Statistik
Frank (0’-60’) 8 Paraden
Chris 7 Tor(e)
Jan 1
Patrick 0
Thömi 1
Dave 3
Cyrill 5
Robin 0
Tino 2
Strupi 0
Stef 1
Jules 0
JM 0
28.10.2017
Handball Brugg 2 : SG Baden Handball
24:22 (11:9)
Déjà-vu in Brugg
Brugg war eine Mannschaft die wir noch von letzter Saison her sehr gut kannten. Uns gelang es damals nicht, gegen sie zu gewinnen. Wir konnten uns, dazumal nur ein Unentschieden retten. Umso mehr wollten wir diesmal siegreich von Brugg nach Hause fahren. Die schlechte Nachricht vorweg, dies gelang uns nicht.

Kommen wir aber zum Spiel. Wir waren von Anfang an nicht richtig bei der Sache. Wir haben quasi den Match in den ersten 15 Minuten des Spiels verloren. Wir standen in der Verteidigung irgendwo, nur nicht dort wo wir sollten. Die Brugger hatten viel zu oft freie Bahn und konnten ohne Gegenwehr unsererseits auf die Kiste knallen. Der einzige der von Anfang an parat zu sein schien war Frank im Tor, dieser rettete uns zu Beginn immerhin einen knappen Spielstand. Im Angriff waren wir planlos und kamen selten zu eindeutigen Chancen. Stefan der sonst sehr torgefährlich ist und oft zum Abschluss kommt schien einen Totalausfall zu haben. Im ganzen Spiel schoss er nur 2 Tore, deutlich unter seinem Leistungsniveau und auch spielerisch konnte er in diesem Spiel nicht brillieren. Allerdings schien die ganze Mannschaft sehr viel Mühe mit der eher offensiven Deckung der Brugger zu haben. Wir kamen nicht richtig in Fluss und wurde der Ball dennoch einmal druckvoll vom Flügel her weitergespielt, so war spätestens bei der Mitte Schluss, da der vorgestellte Spitzverteidiger der Brugger für uns ein unüberwindbares Hindernisse darstellte. Und auch die Gegenstossspiele welche zu einfachen Torerfolgen hätten führen können wurden nicht durchwegs konsequent ausgespielt. Die erste Welle funktionierte hervorragend und wenn ein Ball auf unsere schnellen Flügel gespielt wurde, war der Torerfolg auch da. Die zweite Welle schien jedoch komplett von der Karte gestrichen worden zu sein. Man trödelte mehr wie auf einer Kaffeewanderung nach vorne als mit Tempo Druck auf den Gegner auszuüben. So hatten die Brugger genügend Zeit sich zurück zu ziehen, sich zu formieren und sogar noch eine kurze Pause einzulegen, bis unser Angriff bereit war aufzuspielen. Diese Gegebenheiten zwangen Luca schon nach kurzer Zeit das erste Timeout des Spiels zu nehmen. Die Verteidigung wurde komplett umgestellt anstelle eines 6:0 wurde nun ein 5:1 mit Manndeckung gespielt. Diese Umstellung erwischte die Brugger auf dem falschen Fuss und es gelange uns trotz gleichbleibender unterdurchschnittlicher Angriffsleistung den Rückstand von 8:4 (zur Zeit des Timeouts) bis auf zwei Tore zu verringern zum 11:9.

Uns war klar, dass dies so nicht für einen Sieg reichen kann, jedoch war auch nach der Pause nur kurz eine Veränderung in dieser Einstellung zu sehen. Uns gelang es zum ersten Mal nach dem Anpfiff das Resultat wieder auszugleichen zum 11:11. Dies jedoch hauptsächlich dank einer sensationellen Leistung von Frank im Tor, der Mal für Mal die Brugger zur Verzweiflung trieb und sogar einen Gegenstoss parieren konnte. Von da an blieb das Resultat sehr knapp. Die Brugger führten immer wieder mit einem oder zwei Toren und wir kamen jedes Mal wieder heran, der Ausgleich schien zum Greifen nahe. Leider reichte es nie ganz. Immer wieder verspielten wir den Ball auf dumme Art und Weise, insbesondere wenn wir nur ein Tor zurücklagen. Statt mit einem Treffer ein Unentschieden zu erreichen, kamen die Brugger zur Torchance und wir mussten dann wieder zwei Tore aufholen. Auch die 10 Sekunden dauernde Doppelmanndeckung die unsere letzte Geheimwaffe gegen die Brugger sein sollte, führte nicht zu dem erhofften Resultat, sondern zu einer zwei Minuten Strafe gegen uns. So kam es, dass zwei Minute vor Schluss Luca das Timeout nahm. Es stand nun 23:21. Es war also noch alles offen. Die Devise des Coaches war; einfache Spiele, Druck aufs Tor und durch den bis dahin leistungsstarken Aufbauer Chris, über ein Abbrechen zum Torerfolg gelangen. Gesagt nicht getan. Anstelle von Druck aufbauen, liefen wir an der Verteidigung auf und verloren so wertvolle Zeit um den Ausgleich noch zu schaffen. Da fasste sich Chris erneut ein Herz und schoss ein Tor! Starke Einzelleistung! 23:22! Irgendwie kannten wir dieses Szenario vom letzten Spiel. Ein Tor und nur noch gut eine Minute zu spielen. Wir mussten den Ball erobern und ein Tor schiessen um immerhin noch einen Punkt zu retten. Dies hätte auch beinahe geklappt. Wir konnten die Brugger zu einem Abschluss aus aussichtsloser Position zwingen und Frank hielt ohne Probleme. Es waren nun noch etwa 40 Sekunden zu spielen. Im Angriff brachten wir endlich etwas Druck auf das gegnerische Tor zustande. Dies führte dazu, dass Dave am Kreis endlich einmal in einer akzeptablen Position zum Schluss kam. Leider wurde er von dem Brugger Verteidiger gerade noch gut genug behindert, dass er kein Tor schiessen konnte und es auch keinen Freistoss gab. Nebst dem frustrierenden Schiri-Entscheid und unserer unterdurchschnittlichen Leistung mussten wir dann noch zusehen, wie die Brugger noch den letzten Treffer landeten und mit 24:22 gewannen.

Nun was bleibt ausser einem schlechten Gefühl von diesem Match? Wir müssen definitiv von Beginn an bereit sein im Kopf und auch in den Füssen. Dies beginnt halt auch schon vor dem Spiel. Im Angriff muss mehr Bewegung sein, damit eine offensive Verteidigung umlaufen werden kann. Die zweite Welle muss konsequenter und zügiger gespielt werden.

Aber auch eine solche Niederlage hat ihre guten Seiten, zum einen haben wir gezeigt, dass wir bis zum Schluss kämpfen können und den Kopf erst in den letzten Sekunden hängen lassen. Zum anderen (und dies betrifft vielleicht auch nur den Autore des Berichtes) wurde im darauffolgenden Training kein Fussball gespielt ;)

Wir haben in dieser Saison noch zwei Mal die Chance den Brugger zu zeigen welches die bessere Stadt im Aargau ist, welche mit B beginnt. Aber zuerst folgt das Spitzenspiel zwischen dem SV Lägern Wettingen 3 (1) und dem SG Baden Handball (2) am kommenden Samstag dem 04.11 um 14:30 Uhr in der Sporthalle Obersiggenthal.

Statistik
Frank (0’-60’) 11 Paraden
Mani
Matthias 0 Tor(e)
Crameri 12 (7 Penalty)
Jan 0
Epp 1
Patrick 2
Shane 1
Thomas 2
Dave 1
Strupi 1
Stef 2
23.09.2017
SG Baden Handball - Handball Würenlingen 2
31:23
Vorne hui, Hinten pfui
Gemäss diesem Motto verlief in etwa unser Spiel vom letzten Samstag gegen Würenlingen. Wir haben vorne gut gespielt und viele Tore geschossen, hinten war jedoch definitiv der Wurm drin. Die Gegner "überliefen" uns viel zu oft und haben zu oft einfache Tore erzielt. Aber alles der Reihe nach.

Das Aufgebot für den Match war sehr kläglich. Im Vorfeld hatten wir gerade mal 4 nominelle Rückraumspieler, Strupi, Matthias, Epp und Stef. Davon war Strupi zu allem Übel noch "angeschlagen" von unserem vergangenen Spiel. Auch die Flügelpositionen waren für diesen Match unterbesetzt. Es kam so weit, dass Jules, ein eingespielter rechter Flügel, am linken Flügel spielen durfte. Ausserdem war Patrick, welcher erst gerade aus Japan zurückgekehrt und deshalb seit längerer Zeit keine Trainings mehr absolviert hatte. Im Tor waren alle unsere Torhüter verletzt, krank oder anderweitig eingebunden, weshalb wir auf unseren «Stamm»-Aushilfs-Torwart Mani zurückgreifen wollten, dieser verletzte sich allerdings einen Tag vor dem Spiel am Daumen und wir mussten kurzfristig Thomas «Otto» Jörgensen nachnominierten. Einzig die Kreis-Position war standardmässig gut besetzt mit Dave und JM. Um die Defizite im Aufgebot wett zu machen wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Chris aufgeboten um den Rückraum, nach eigener Aussage nur in der Verteidigung, zu unterstützen. Ausserdem wurde Yannick Altorfer von den Rookies ausgeliehen, welcher ebenfalls auf Reisen war und nicht sehr viel Trainingserfahrungen in dieser Saison sammeln konnte. Dies soll aber keine Ausrede sein für das durchzogene Spiel, es soll nur die Situation in welcher wir standen näherbringen.

Mit diesem dezimierten, «angeschlagenen» Kader gingen wir also an unser erstes Heimspiel in der Aue. In der ersten Halbzeit schossen wir zwar vorne einige Tore jedoch war kaum Druck auf das Tor vorhanden und wir brachten keinen richtigen Spielfluss zustande. Die meisten Tore entstanden durch Auslösungen und Einzelaktionen die aber nicht wirklich schön herausgespielt wurden.

In der Verteidigung waren wir uns definitiv Besseres gewohnt. Wir liessen uns viel zu oft überlaufen und es wurde sehr selten ausgeholfen, alles andere als ein Mannschaftspiel also, mehr ein Haufen von Einzelspieler. Viel zu oft schafften es die Gegner sich in der Verteidigung an uns vorbei zu drängeln und zu einfachen Torerfolgen zu kommen.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit brachen wir dann nochmals ein. Im Angriff brachten wir nichts mehr zustande, verschenkten einige Bälle und verspielten uns so eine komfortable fünf Tore Führung zu einem 16:13.

Die Pausenansprache von Luca fiel dementsprechend klar und deutlich aus. Die Verteidigung muss unbedingt besser werden und auch im Angriff muss mehr Druck auf das Tor ausgeübt werden. Wir versuchten dies umzusetzen und es schien in der zweiten Halbzeit auch viel besser zu funktionieren.

Im Angriff spielten wir wie gewohnt weiter wir schossen noch einmal 15 Tore in der zweiten Halbzeit. Mit insgesamt 31 Toren können wir im Grossen und Ganzen mit unserer Angriffsleistung zufrieden sein. Aber auch in der Verteidigung konnten wir einen Zahn zulegen. Wir standen etwas besser und hatten den Gegner etwas mehr unter Kontrolle, oder vielleicht lag es auch daran, dass die Gegner nur einen Auswechselspieler hatten und in der zweiten Halbzeit einfach nicht mehr so fit waren wie in der ersten. Ausserdem hatte «Otto» 14 Paraden in diesem Spiel was uns ebenfalls ein besseres Resultat sicherte. Wir beendeten das Spiel mit 31:23.

Mit unserer Leistung in diesem durchzogenen Spiel dürften wir nicht wirklich zufrieden sein. Steht uns doch im nächsten Meisterschaftsspiel ein Top Gegner mit Brugg gegenüber, welche immer eine "Gefahr" sein können. Wollen wir dieses Spiel gewinnen, müssen wir unsere Abstimmungsprobleme in der Verteidigung definitiv in den Griff bekommen und im Angriff noch mehr als ein Müü zulegen.

Honorable Mentions: Zum ersten ganz klar Chris, der eigentlich nur als Verteidigungsspezialist zurückgeholt wurde. Chris erzielte in diesem Spiel acht Tore und knüpfte damit nahtlos an seine Leistungen in der letzten Saison an. CHRIS IS BACK!

Zweitens gelang es Stef fasst ein «Stängeli» zu schiessen! Er verballerte jedoch den letzten Schuss des Spieles (so blöd), nach einem nicht ganz perfekt ausgeführten aber trotzdem abschlusserfolgreichem «Kurz» neben das Tor! Schade! Dieses Tor wäre sein zehntes gewesen.

Mit den beiden Rückraumspieler Chris und Stef und dem torgefährlichen Dave am Kreis haben wir also wieder gute Chancen einen Torschützenkönig in dieser Saison zu stellen.

Drittens ist die gnadenlose Konsequenz (nicht ganz zu der Zufriedenheit einiger Spieler ;) von Luca hervor zu heben. Dieser wechselte ohne Erbarmen jeden Flügel aus, welcher ein Tor hoch verschoss, obwohl er in der Halbzeit deutlich ankündigte, dass wir tief schiessen und hoch gewinnen sollen.

Unser nächstes Spiel findet erst am Samstag 28. Oktober statt. Dann spielen wir auswärts gegen Brugg in der Müllimatt um 13.55 Uhr. Dieses Spiel wird zum ersten Gradmesser dieser Saison. Es wird also sehr spannend werden zu sehen wo wir stehen und was wir in dieser Saison noch alles (von uns) erwarten können.

Statistik
Otto 14 Paraden (0’-60‘)
Mani
Matthias 2 Tor(e)
Yannick 0
Chris 8
Jan 0
Epp 3
Patrick 0
Shane 1
Dave 5
Strupi 0
Stef 9 (davon 2 Penalty)
Jules 2 (davon 1 Penalty)
JM 1
12.09.2017
Cupspiel TV Balsthal - SG Baden
19:25
Zehn Minuten reichen für eine Niederlage
Wir spielten am vergangen Dienstag im Cup gegen den Drittligisten TV Balsthal. Uns war klar, dass dies eine härtere Partie sein wird als das vergangene Saisonspiel; und so schienen wir auch auf den Platz zu gehen. Wir wollten den Balsthalern zeigen, was eine Viertligist alles kann. Dies gelang uns auch in der ersten Halbzeit umzusetzen. Mit der offensiven Deckung des TV Balsthal hatten wir nicht grosse Mühe und sobald etwas mehr Tempo im Spiel war und der Ball gut lief, gelang es uns, die Abwehr des Gastes ohne grosse Problem zu umspielen und zum Torerfolg zu kommen. In der Verteidigung zeigten wir auch eine entsprechend gute Leistung und hielten dem schnellen Spiel der Balsthaler stand und konnten, zusammen mit dem Torhüter Chäspi, einige Tore verhindern. Es war also alles in allem eine sehr erfreuliche erste Halbzeit die zu einem Pausenstand führte mit dem wir zufrieden sein konnten. 11:11.

In der Halbzeit wies Coach Luca darauf hin, dass wir nochmals 30 Minuten zu Spielen hätten und jetzt genau gleich weiter machen sollten wie in der ersten Halbzeit, nämlich “Fighten!" und keine dummen Fehler provozieren.

Leider gelang uns dies nicht, wir hatten ein Blackout. Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit schossen wir kein einziges Tor, die Balsthaler stellten plötzlich aus einer Offensiven 3:2:1 Deckung auf ein 6:0 um und der Torhüter der Gäste parierte praktisch jeden Ball. Aus der unsererseits entstandenen Unsicherheit, produzierten wir sehr viele Fehler und spielten damit dem schnellen Gegenstossspiel der Balsthaler in die Arme. Sie zogen Tor um Tor vorbei, Mani im Tor wurde von uns alleine gelassen und er versuchte sein Bestes um doch noch ein paar Bälle zu halten. Jedoch war dies dann schon das "KO" für uns. Wir lagen nach rund zehn Minuten in der zweiten Spielzeit mit acht Toren zurück. Diesen Rückstand konnten wir bis zum Spielende leider nicht mehr aufholen, auch wenn wir noch einmal "Alles gegeben" haben um doch noch eine spannende Partie daraus zu machen. Es half alles nichts, wir kamen zwar auf drei bis vier Tore an die Gäste heran, konnten diesen Abstand allerdings nie verringern und mussten uns zum Schluss geschlagen geben mit 19:25.

Fazit. Wir spielten 50 Minuten Top und konnten ohne grosse Probleme mit den Gästen mithalten, jedoch reicht dies gegen einen solchen Gegner nicht. Wie wir auf die harte Tour gemerkt haben braucht es nur zehn Minuten um ein Spiel zu entscheiden. Nichts desto trotz dürfen wir stolz sein auf die 50 Minuten in denen wir den Balsthalern die Stirn bieten konnten und ihnen zeigten, dass wir nicht nur irgendein Team aus der vierten Liga sind. An unserem nächsten Spiel kriegen wir es dann wieder mit einem Gegner aus der eigenen Liga zu tun. Wir spielen am 23. 9. 2017 um 14.00 Uhr in der Aue gegen Würenlingen.

PS.: An dieser Stelle möchte ich noch Colin unserem Neuzugang, der an diesem Cup-Spiel sein Comeback gab, ganz gute Besserung wünschen. Leider hat er sich in der ersten Halbzeit nach kurzer Spielzeit wieder am Knie verletzt, die Diagnose ist bisher noch ungewiss. Aufgrund einer früheren Knieverletzung musste Colin bereits einmal mit dem Handball pausieren und nun wollte er diese Saison mit uns bestreiten. Lieber Colin ganz gute Besserung und wir freuen uns wenn wir dich trotzdem wieder in der Aue sehen, auch «nur» als Zuschauer.

Statistik
Chäspi 5 Paraden, davon 1 Penalty
Mani (30’-50’) 4 Paraden
Matthias 0 Tor(e)
Björn 2
Colin 0
Jan 1
Thomas 1
Shane 2
Thömi 4, davon 1 Penalty
Strupi 2
Andreas 0
Stef 7, davon 1 Penalty
JM 0
09.09.2017
HC Ehrendingen 2 - SG Baden Handball
38:13
Souveräner Saisonstart
Am vergangenen Samstag eröffneten wir die Saison mit dem «Auswärtsspiel» in unserer Heimhalle gegen den HC Ehrendingen 2. Die Aufgabe war klar, wir wollen die Saison mit einem Sieg starten. Die Ausgangslage war jedoch nicht so gut, von den Rückraumspielern die letzte Saison noch gespielt hatten, fielen derer fünf aus. Chris, Yves, Ralf und Markus mussten alle verletzungsbedingt aussetzten und Strupi war aufgrund von anderen Verpflichtungen nicht dabei. Wir konnten uns jedoch über Verstärkung durch Keegan und Nico aus der zweiten Mannschaft freuen. Ausserdem gab ein «alter Hase», Thomas Epp, sein Comeback.

Trotz dieser etwas schlechten Ausgangslage, liessen wir uns nicht lumpen. Wir waren von der ersten Minute her bereit und zeigten den Ehrendingern, wem diese Halle wirklich gehört. Im Angriff schien alles zu funktionieren, ob nun einfach der Ball druckvoll gespielt wurde oder eine Auslösung angesagt wurde, wir kamen immer wieder zu sehr guten Chancen und verwerteten diese meist ohne Problem. In der Verteidigung hatte man teilweise noch kleinere Abstimmungsfehler, diese fielen aber glücklicherweise kaum ins Gewicht, da Chäspi im Tor eine starke Partie spielte und mit elf Paraden eine souveräne Leistung zeigte. Alleine der Shooter von Ehrendingen kam oft zu guten Torchancen und hämmerte diese unhaltbar in die Ecken.

Die ersten 30 Minuten vergingen und wir hatten eine Neun-Tore Führung erspielt und konnten mit einem guten Spielstand von 19:10 in die Kabine gehen. Die Ansprache von Luca war klar, jetzt nicht nachgeben und die Konzentration hochhalten. Dies konnten wir auch gleich umsetzten. In der zweiten Hälfte durfte nun Mani das Tor hüten und dies tat er, wie eine Löwin ihre Jungen beschützt. Die Ehrendinger fanden kaum einen Weg durch unsere Verteidigung und wenn sie doch einmal einen Abschluss aufs Tor hinbekamen, stand dort Mani der praktisch jeden Ball sicher hielt. So dauerte es über zehn Minuten, bis der Ball den Weg in unser Tor fand. Im Angriff liessen wir ebenfalls nicht nach und spielten unsere Stärken sicher aus. So konnten wir Tor um Tor den Vorsprung ausbauen. Den Ehrendingern schien die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Mit einer so starken Verteidigung die nun endlich auch den Shooter unter Kontrolle hatte und einem Torhüter der jeden Ball zu halten schien verursachten sie sehr viele Fehler oder kamen zu Abschlüssen aus zweiter Reihe, die ohne Problem entschärft werden konnten und mit Gegenstössen bestraft wurden. So dominierten wir die zweite Hälfte des Spiels und gewannen diese mit 19:3, wodurch ein Schlussresultat von 38:13 auf der Anzeigetafel stand.

Das Spiel hat sehr viel Freude bereitet, insbesondere auch, dass praktisch jeder Feldspieler einen Torerfolg hatte. Auch der neue «alte Hase», Thomas Epp, konnte sich gleich drei Tore auf sein Konto schreiben. Die Spieler aus dem Städtli 2 schienen ebenfalls keine Mühe zu haben, sich in unseren Reihen zurecht zu finden. Sie schossen zusammen sechs Tore und bereiteten etliche weitere Tore mit Zuckerpässen an den Kreis oder auf die Flügel vor. Wir freuen uns schon auf das nächste Spiel, welches bereits am Dienstag, dem 12. September in der Aue stattfindet. Wir spielen im Aargauer-Cup gegen den Drittligisten Balsthal. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr für alle die jetzt neugierig auf diese starke Truppe geworden sind und uns unterstützen wollen ;)

Statistik
Chäspi 11 Paraden
Mani 12 Paraden
Matthias 1 Tor(e)
Jan 2
Thomas E. 3
Shane 3
Thömi 5
Dave 8
Nico 2
Keegan 4
Andreas 0
Stef 7
Jul 2
Jean-Marc 1
Rückblick Rückrunde Saison 2016/17
Das war eine geile Saison! Soviel kann man vorab schon sagen, diese Saison hat richtig Spass gemacht. Und ich denke ich spreche nicht nur für mich, sondern für alle Mitglieder unserer Mannschaft. Die neu zusammengestellte SG Baden hat sich sofort gefunden. Die Chemie zwischen den Spielern stimmte von Anfang an und man freut sich Woche für Woche zusammen zu trainieren und Meisterschaft zu spielen. Auch beim Gesellschaftlichen hat man sich schnell verstanden. So nahmen zum Beispiel 22! Spieler, Trainer und Passivmitglieder am Saisonabschlussessen teil. Und es war lustig…

Die Vorrunde habe ich ja bereits im Bericht vom 13.12.2016 Revue passieren lassen. Darum lege ich in diesem Bericht den Fokus auf die Rückrunde. Wie in der Vorrunde standen zu Beginn die Spiele gegen die weniger starken Teams der Gruppe an. Nach Siegen gegen Obermumpf, Lägere, Stein und Ehrendingen stand die alles entscheidende Partie gegen den Tabellenführer aus Siggenthal an. Leider zogen wir einen unserer schlechteren Tage ein und verloren klar. Damit war die Sache mit den Aufstiegsspielen gegessen. Aber unser erweitertes Saisonziel, nämlich Platz 2 in der Tabelle zu verteidigen, wollten wir unbedingt erreichen. Dies gelang dank einem überzeugenden Sieg gegen Frick, gegen welche wir in der Vorrunde noch den Kürzeren gezogen haben. Das abschliessende Unentschieden gegen Brugg änderte nichts mehr daran, dass wir dieses Ziel erreicht haben. 10 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen, nicht schlecht. Nicht nur die Resultate sind erfreulich, auch die Leistungen auf dem Platz waren über weite Strecken sehr gut. Wie ich pflege zu sagen: "Das hed jo rechtig noch Handball usgseh"

Nächste Saison werden die Aufstiegsspiele ins Visier genommen!

Die hier publizierten Statistikwerte sind mit Vorsicht zu geniessen, weil die Zeitnehmer auf Stufe 4. Liga die Striche für Tore, Karten und 2-Minuten-Strafen nicht immer am richtigen Ort machen. Gerne gratuliere ich an dieser Stelle Chris zur Torjägerkanone. Mit 101 Toren in 13 Spielen (7.8 im Schnitt) führt er die Rangliste in unserer Gruppe an. Knapp dahinter folgen Dave (36 Tore), Stef (33), Ralf (26), Shane (22), Yves (21), Jules (13), Patrick (12), Thömi (10), Robin (9), Strupi und Jean-Marc (7), Jan und Markus (6), Biaggi und Emin (4), Martin (2), und Matthias und Andreas (1). Somit haben ausser den Torhütern alle Spieler mindestens ein Tor geschossen. Bravo! "Brutalster" Spieler war erwartungsgemäss Ralf mit 10 Zeitstrafen. Knapp gefolgt von Yves mit 9 persönlichen Strafen. Dass sich dahinter Verteidigungsgrossmeister Dave mit 3 Strafen auf dem 3. Platz klassiert scheint logisch. Dass es Thömi auch auf 3 Strafen schafft, verwundert mich dagegen etwas. Böser Flügel!

Seit Trainingsauftakt am 14. Juni 2016 hatten wir 38 Trainings. Meine Wenigkeit bringt es auf 33, Ralf und Patrick auf 32, Shane und Luca auf 31 Trainingsbesuche. Wenn Stef nicht erst im Oktober ins Training eingestiegen wäre dürfte er sich hier bestimmt auch auflisten lassen. Er hat seither nur ein Training verpasst. Grundsätzlich war die Trainingsanwesenheit aber sehr gut. Wir waren meistens mindestens 12 Feldspieler und 2 Torhüter.

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2014 - 2017